Kategorie-Archiv: Stadtentwicklung Berlin

Statussymbol Wohnung: Lage schlägt Größe

Die persönliche Wohnsituation ist von jeher ein Statussymbol. Ein ganz entscheidender Faktor dabei war immer die reine Größe der Wohnung. Stehen einem Bewohner viele Quadratmeter zur Verfügung, ist das für viele gleichbedeutend mit einem hohen sozialen Status. Doch wie viel Platz braucht ein Mensch überhaupt? Aktuell liegt die durchschnittliche Quadratmeterzahl pro Einwohner in Deutschland bei 46,5 qm. Gerade in den angesagten Bezirken in Berlin findet jedoch eine hohe Verdichtung statt, Wohnraum ist begehrt und für viele nicht mehr ohne weiteres bezahlbar, so dass andere Kriterien einer Wohnung in den Vordergrund treten: die Lage, die Ausstattung und die smarte Nutzung der vorhandenen Flächen.

Franz Rembold, Geschäftsführer der Berliner Immobilienentwicklers Agromex ist sicher, dass sich diese Entwicklung weiter verfestigen wird. „Wenn sich der Preis einer Wohnung – ganz gleich, ob Miete oder Kauf – in erster Linie aus der Quadratmeterzahl errechnet und für viele Menschen die zentrale Lage ein entscheidendes Kriterium ist, dann wird das dazu führen, dass Wohnungen in Innenstadtlagen immer weniger Grundfläche haben werden. Was aber dramatischer klingt als es ist, denn durch intelligente Konzepte bieten sich Möglichkeiten, Wohnungen so zu gestalten, dass diese auch mit vergleichsweise wenigen Quadratmetern hohen Ansprüchen standhalten können.“

Besonders junge Menschen definieren das Konzept „Luxuswohnen“ heutzutage anders. Wichtig ist für viele, dass die weichen Faktoren stimmen. Eine Wohnung sollte funktional und originell sein und dem Bewohner das Gefühl von Individualität geben. In Metropolen wie Berlin definieren sich die Menschen sehr stark darüber, wo sie wohnen. Man fühlt sich einem Kiez, einer Umgebung, zugehörig und will ein Teil davon sein. Besonders das Wohnen in zentralen urbanen Lagen im Innenstadtring ist für viele äußerst prestigeträchtig. Lage schlägt Quadratmeterzahl!

„Es ist eine ganz logische Konsequenz von Wohnraummangel in Innenstadtlagen, dass die vorhandenen Flächen intelligent genutzt werden – ganz im Sinne des Smart Livings“, sagt Franz Rembold: „Als Immobilienentwickler legen wir großen Wert darauf, Wohnungen mit Grundrissen zu entwickeln, die dem Bewohner die Möglichkeit geben, maximalen Nutzen aus der Wohnfläche zu ziehen.“

Der Bewohner hat dadurch viel Spielraum für Kreativität und kann seine Wohnung individuell gestalten. So können Möbel flexibel eingesetzt werden, große Fenster lassen Räume größer wirken und durch das Spiel mit Licht lassen sich beeindruckende Ergebnisse erzielen.

Grundsätzlich gibt es für einen kleinen Wohnraum zwei Regeln: Ordnung halten und das Motto „Weniger ist mehr.“ Das bedeutet den Wohnraum nicht zu voll stellen und Unnötiges und Kleinkram zu verstauen. Wenn die Wohnung über einen smarten Grundriss verfügt und der Bewohner diesen kreativ nutzt, steht dem stilvollen Wohnen mitten in der Stadt nichts im Weg.

Berlin erleichtert Innenstadtbebauung

Berlin zählt nach wie vor zu den beliebtesten Wohnadressen Deutschlands, doch bezahlbarer Wohnraum ist immer schwieriger zu finden. Schon lange drängen Mietervereine und Bauindustrie, die Genehmigungsverfahren für Neubauten zu vereinfachen. Jetzt wurde die Bauordnung von Berlin zum 1. Januar 2017 geändert.

Online-Anträge, kürzere Fristen, schnelleres Bauen

Bauanträge und Erklärungen sollen nun auch online bei den Baubehörden abgegeben werden können. Die Bearbeitungszeiten werden gestrafft, Einspruchsfristen Dritter verkürzt: wer sich zum Bau seines Nachbarhauses innerhalb eines Monats nicht äußert, gilt als davon nicht betroffen. Neubauten sollen künftig in maximal drei Jahren errichtet werden, spätestens nach sieben Jahren erlischt die Baugenehmigung.

Verdichtung soll mehr Wohnraum schaffen

Eine erhöhte Verdichtung der Innenstadtbebauung soll durch mehrere Vereinfachungen des Abstandsflächenrechts ermöglicht und durch die künftige Ausweisung Urbaner Gebiete mit geringeren Abstandsrestriktionen erleichtert werden. Eine detaillierte Analyse des neuen Berliner Baurechtes liefert Franz Rembold im Online-Magazin Finanzen, Markt & Meinung.

Tourismus für Agromex

Alle wollen nach Berlin.

Aus der ganzen Welt Menschen kommen in die deutsche Hauptstadt. Die einen wegen der Arbeit, andere wollen sich entspannen. Unter den deutschen Großstädten ist Berlin das beliebteste Reiseziel für Touristen.

Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Berlins. Allein im Einzelhandel macht der Umsatz, der durch Touristen generiert wird, mehr als 25 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Die Gründe, sich für Berlin als Reiseziel zu entscheiden, sind vielfältig. Neben der Beliebtheit der Hauptstadt im Bereich Shopping (Laut Umfragen Rang zwei weltweit – gleich nach New York City) ist Berlin eine Stadt mit einem großen kulturellen Angebot, von Museen über Theater bis hin zu Kunstgalerien und touristischen Führungen durch die Schauplätze der jüngeren Geschichte.

Die kulturelle Vielfalt und zugleich das gelebte Miteinander einer vielfältigen Metropole, die noch vor nicht allzu langer Zeit tief gespalten war, lockt Touristen von überall her an, die sich hier schnell wie zuhause fühlen.

Damit sich in der Hauptstadt wirklich jeder wie zuhause fühlen kann, haben sich die verschiedensten Formen des touristischen Wohnens entwickelt. Neben klassischen und luxuriösen Hotels – für die man meist dennoch nicht allzu tief in die Tasche greifen muss – waren Ferienwohnungen in Berlin stark nachgefragt. Dem entgegen wirkt nun aufgrund des Wohnungsmangels in der Hauptstadt das Zweckentfremdungsverbotsgesetz, wodurch es grundsätzlich verboten ist, für den privaten Gebrauch gedachte Wohnungen als Ferienwohnung zu vermieten. Wer sich im Urlaub aber dennoch ein bisschen so fühlen möchte, als wäre man in den eigenen vier Wänden, kommt in den sogenannten Apartmenthotels ganz auf seine Kosten.

AGROMEX realisiert genau diese Art des Wohnens in der Fanny-Zobel-Straße. Direkt am Spreeufer entstehen hier Apartments, in denen Kurz- sowie aufgrund der vollwertigen Ausstattung auch Langzeitaufenthalte für Touristen und Geschäftsreisende angeboten werden können.

Franz Rembold, einer der Gründer und Geschäftsführer von AGROMEX: „Berlin ist eine großartige Stadt, die jedes Jahr Millionen von Touristen und Geschäftsreisenden anzieht. Wir können nicht erwarten, dass wir jedem von ihnen gerecht werden, wenn wir nur eine oder wenige Formen der Übernachtung anbieten. Darum finden wir, dass Apartmenthäuser eine hervorragende Möglichkeit sind, das Übernachtungsangebot zu erweitern.“

Ein besonderer Vorteil von Apartmenthäusern liegt darin, den Service eines Hotels genießen zu können, bei längerer Nutzung eines Apartments aber einen vergleichbar geringen Preis dafür bezahlen zu müssen.

Insgesamt stimmt in Berlin das Preis-Leistungs-Verhältnis aber nicht nur bei den Übernachtungen. Der öffentliche Nahverkehr ist günstig, die Preise im Einzelhandel im Vergleich mit anderen Weltmetropolen sind moderat, Tickets für Ausstellungen und Konzerte für verhältnismäßig kleines Geld zu haben.

Die prominentesten Sehenswürdigkeiten Berlins können Touristen sogar völlig gratis besuchen. Das Brandenburger Tor, die Siegessäule, Kunstmärkte, die Hackeschen Höfe und reihenweise Shoppingmalls sind beliebte Ausflugsziele.

Auch die East Side Gallery ist durchgehend gut besucht. Auf 1,3 Kilometern ist ein erhaltenes Teilstück der Berliner Mauer mit Malereien verziert, was die East Side Gallery zur längsten Open-Air-Galerie der Welt macht. Klar, dass diese Verbindung von Deutscher Geschichte und Popkultur unter Denkmalschutz gestellt ist.

Die IHK hat in ihrem Tourismusreport Sommer 2016 die Zahlen analysiert und herausgefunden, dass die Anzahl der Menschen, die ihren Urlaub in Berlin verbringen, stetig steigt. Noch im Jahr 2005 wurden in Berlin rund 14 Millionen Übernachtungen registriert, bereits im Jahr 2013 stieg diese Zahl auf über 26 Millionen an. Für das Jahr 2016 ist die Marke von 14 Millionen Übernachtungen bereits im Juni überschritten worden. Zum Vergleich: München liegt im Ranking auf Platz zwei und verzeichnete 2005 knapp acht, 2013 knapp 13 Millionen Übernachtungen.

Der Anteil der Touristen aus dem Ausland im Juni 2016 liegt bei 43,5 Prozent, von denen die meisten aus Großbritannien und Nordirland, Italien und den Niederlanden stammen. Im Durchschnitt hat jeder Tourist 2,4 Nächte in Berlin verbracht und dabei 2,2 Nächte in der Hauptstadt übernachtet. Das Bedeutet für die Berliner Beherbergungsstätten eine Bettenauslastung von durchschnittlich 63,7 Prozent.

Neubauwohnungen stehen in der Gunst der Berliner

Die Bundeshauptstadt Berlin erfreut sich anhaltender Beleibtheit. Rund 40.000 Neuberliner sind jedes Jahr zu verzeichnen. Der damit einhergehende Bedarf an zusätzlichem Wohnraum ist bekannt, ebenso die teilweise leidenschaftlich geführten Diskussionen über Neubauprojekte im Berliner Stadtgebiet.

Eine aktuelle und repräsentative Studie, die die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft „Stadt und Land“ in Auftrag gegeben hat, untersucht die Akzeptanz von Neubauprojekten in der Berliner Bevölkerung. Dabei zeigt sich, dass eine große Mehrheit der Berliner Neubauprojekten positiv gegenüber steht – selbst wenn sich die Baustelle in unmittelbarer Nähe zum eigenen Wohnhaus befindet.

Zusätzliche Neubauvorhaben sind notwendig, um die hohe Nachfrage nach Wohnraum – vor allem auch in Berlin – zu befriedigen.                       Foto: pixabay.com

Zusätzliche Neubauvorhaben sind notwendig, um die hohe Nachfrage nach Wohnraum – vor allem auch in Berlin – zu befriedigen. Foto: pixabay.com

Zwei Drittel der befragten Berliner äußerten in der Umfrage, dass sie kein Problem darin sähen, wenn in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft neuer Wohnraum entstünde. Die überwiegende Mehrheit (74 Prozent) spricht sich für Neubautätigkeiten aus. Jeder zweite Berliner kann sich zudem vorstellen, selbst in einen Neubau umzuziehen.

Nach Altersgruppen unterteilt, fällt die Zustimmung leicht differenziert aus. Auf die Frage: „Wäre es in Ordnung, wenn in Ihrer unmittelbaren Nachbarschaft ein Neubau entstehen würde?“, antworteten die Befragten wie folgt:

Bei den Jüngeren (18-29 Jahre) stimmten dem 73 Prozent zu, bei der mittleren Altersgruppe (30-49 Jahre) bejahten 74 Prozent die Frage, bei der Gruppe älterer Menschen (50 Jahre und älter) sank die Zustimmung auf 59 Prozent.

Auch nach Bezirken unterteilt fällt die Zustimmung zu Neubauprojekten unterschiedlich stark aus. Im Berlin-Vergleich besonders gering war die Zustimmung zu der obigen Frage in den Bezirken Spandau (52 Prozent) und Marzahn-Hellersdorf (54 Prozent). Besonders hohe Zustimmung erfahren Neubauprojekte dagegen in den Bezirken Treptow-Köpenick (70 Prozent), Pankow (71 Prozent) und Berlin-Mitte (76 Prozent).

Franz Rembold, Gründer und Geschäftsführer von Agromex:

„Die hohe Nachfrage nach Wohnraum im Berliner Stadtgebiet und die Entwicklung auf dem Immobilienmarkt haben dazu geführt, dass Neubauprojekte diese hohe Akzeptanz in der Bevölkerung erfahren. Auch die immer besser werdende Einbindung von Öffentlichkeit, direkten Anwohnern und lokalen Politikern schon während der Planungsphase trägt zur hohen Akzeptanz bei. Die große Beliebtheit Berlins und die stetigen Zuwachszahlen sind bekannt, zusätzliche Bautätigkeit die nötige Konsequenz – dass dies auch mal in der eigenen Nachbarschaft passiert, sehen die Berliner realistisch.“

 

Bilanz nach einem Jahr Mietpreisbremse

Ein Jahr nach ihrer Einführung zeichnet sich ab, dass die Mietpreisbremse nicht die Lösung für die angespannte Wohnungssituation in Berlin ist. Seit 1. Juni 2015 darf in Berlin der Mietpreis bei einem neu geschlossenen Vertrag nur maximal 10 Prozent über dem Ortsdurchschnitt liegen. Zudem müssen Vermieter Mietern Auskunft über die Miethöhe des Vormieters geben. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, dass bezahlbarer Wohnraum auch in beliebten Gegenden bestehen kann.

Foto Baukran

Fotocredits: Helga Ewert / pixelio.de

Ob die Mietpreisbremse in Berlin gescheitert ist, lässt sich nach nur einem Jahr natürlich noch nicht abschließend beurteilen.

Das Deutsche Institut für Wirtschaft in Berlin hat in einer Studie nachgewiesen, dass die Mietpreise kurzzeitig im Gegenteil sogar leicht angestiegen sind, weil sich Vermieter in den Monaten vor Einführung der Mietpreisbremse auf die Maßnahme vorbereitet haben, indem sie vorsorglich höhere Mieten verlangten. Seither ist das Mietpreiswachstum in Berlin weiterhin vergleichbar mit anderen gefragten Regionen der Bundesrepublik, in denen Mietpreise nicht reguliert werden.

Der Immobilienpreisauftrieb liegt bei Mietwohnungen mit 0,51 Prozent knapp unter dem bisherigen Wert von 0,59 Prozent, ein Indikator dafür, dass sich die Preise auf hohem Niveau stabilisieren.

Einigkeit herrscht daher in Fachkreisen in der Einschätzung, dass die große Nachfrage nach zusätzlichem Wohnraum nur durch gesteigerte Wohnungsbauten befriedigt werden kann.

AGROMEX realisiert aktuell drei neue Wohnprojekte im Berliner Stadtteil Alt-Treptow. In der Heidelberger Straße  entsteht ein sieben Häuser umfassender Neubau mit 159 Wohnungen. Etwa 40 der Wohnungen, die auf dem 4.000 Quadratmeter großen Areal entstehen, sollen zu Quadratmeterpreisen von höchstens 7,50 Euro vermietet werden,  ein Beitrag zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums.

Ebenfalls in Alt-Treptow entsteht das Wohnquartier Kiefholz, das mit Grünflächen und einem begrünten Innenhof das Bedürfnis nach naturnahen Wohnkonzepten erfüllt.  48 Wohnungen mit jeweils zwei bis fünf Zimmern werden bis 2017 fertiggestellt.

Neben diesen beiden Projekten plant AGROMEX bereits ein weiteres Projekt im Stadtteil,  in der Fanny-Zobel-Straße direkt am Spreeufer. Hier entstehen Wohnhochhäuser mit insgesamt rd. 208 Wohnungen und ein Apartmenthotel mit ca. 160 Apartments.

Wohnhochhäuser prägen moderne Metropolen – Berlin liegt im Trend

Den europäischen Großstädten ist eines gemein: immer mehr Menschen zieht es in die Metropolen.  Dort werden daher dringend zusätzliche Wohnungen benötigt, die auf den begrenzt zur Verfügung stehenden Freiflächen geschaffen werden müssen. In dieser Situation bieten sich Wohnhochhäuser geradezu an. Auf geringer Baufläche können durch die vertikale Bauweise viele Wohnungen entstehen – so werden Flächen in der Innenstadt effizient genutzt und es bleibt Raum für andere Nutzungen wie beispielsweise Grünflächen zur Naherholungszwecken in der Stadt.

Der Reiz vom urbanen Wohnen

Neben stadtplanerischen Gründen gibt es weitere Argumente für Wohnhochhäuser. Die Lage und die Wohnqualität sprechen immer mehr Menschen an. Die Nähe zum Zentrum der Großstadt und das urbane Lebensgefühl werden zunehmend nachgefragt. Dabei haben moderne Wohnhochhäuser nichts mehr gemeinsam mit den Hochhaussiedlungen am Rande  der Stadt, die in den 1960ern und 1970ern entstanden. Neue Wohnhochhäuser werden in attraktiven Innenstadtlagen errichtet, sind mit modernen Grundrissen geplant und überzeugen durch Highlights wie bodentiefe Fenster und natürliche Materialien. Die Bewohner von modernen Wohnhochhäusern profitieren neben dem beeindruckenden Ausblick auf die unter ihnen liegende Großstadt vom Wohnkomfort auf höchstem Niveau. Das Charakteristische der Wohnhochhäuser – ihre sprichwörtliche Höhe – bestimmt somit die Wahrnehmung von innen wie von außen.

Wohnhochhäuser als Wahrzeichen der Stadtteile

In Metropolen bestimmen Hochhäuser die Skyline und prägen damit oftmals das Image einer Stadt, werden gleichfalls zum Markenkern. Architektonisch beindruckend sind sie allein durch ihre Größe, doch moderne Wohnhochhäuser überzeugen auch durch innovative Stilelemente.. Somit besitzen Wohnhochhäuser immer einen starken Einfluss auf die Gestaltung des Quartiers in dem sie entstehen und entwickeln diesen Stadtteil-Charakter weiter.

Franz Rembold, Gründer und Geschäftsführer von Agromex:

„Wohnhochhäuser sind der manifestierte Ausdruck einer modernen, urbanen Lebensform. Zentrale Wohnlagen in Metropolen werden immer stärker nachgefragt und diese große Nachfrage verlangt nach innovativen Lösungen. Neben ganz praktischen Gründen – wie kurzen Wegen zur Arbeit und den vielfältigen Einkaufs-, Freizeit- und Kulturangeboten einer Großstadt – spricht die Interessenten das Lebensgefühl an, zentral in einer Großstadt zu wohnen. Moderne Wohnhochhäuser bieten all dies.“

Die mit Abstand meisten Wohnhochhäuser in Deutschland entstehen an den Standorten Berlin und Frankfurt. Die teuersten entstehen in Hamburg. Der Quadratmeterpreis für Hochhauswohnungen in der 110 Meter hohen Elbphilharmonie liegt im Schnitt bei 25.000 Euro.

Das höchste Wohnhochhaus Deutschlands wird seit Februar 2016 in Frankfurt gebaut. Das Projekt mit dem Namen „Grand Tower“ wird insgesamt 47 Stockwerke umfassen und rund 400 Wohnungen Platz bieten. Auf 172 Metern ist eine Aussichtsplattform geplant, die sicherlich einen atemberaubenden Blick über das Frankfurter Bankenviertel und darüber hinaus bieten wird.

In Berlin plant die Agromex im Bezirk Alt-Treptow ein Wohnhochhausensemble an der Fanny-Zobel-Straße direkt an der Spree. Zwei Wohnhochhäuser mit einer Höhe von 100 m bzw. 110 m werden insgesamt ca. 220 Wohnungen umfassen. In einem benachbarten dritten Turm entsteht ein Apartmenthotel, das das Ensemble vervollständigt und ein Restaurant enthalten wird.

Stadtentwicklung in deutschen Metropolen – AGROMEX greift Trends zur Urbanisierung auf

Die Entwicklungszahlen der Einwohner deutscher Großstädte sprechen eine eindeutige Sprache: Der europaweite Trend zur Urbanisierung ist auch in Deutschland zu spüren. Immer mehr Menschen entschließen sich, ihren Lebensmittelpunkt in eine Metropole zu verlegen. Die Gründe dafür liegen in den steigenden beruflichen Möglichkeiten, den kurzen Wegen für Erledigungen des täglichen Bedarfs und den vielen Freizeit- und Kulturangeboten, die Großstädte bieten. Aber auch der schwer messbare „Flair“ des Lebens in der Großstadt ist ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Dabei besteht in Deutschland im Vergleich zu einigen seiner europäischen Nachbarn noch Entwicklungspotential mit Blick auf die Urbanisierungsquote, die den Anteil der Stadtbewohner an der Gesamtbevölkerung darstellt:

© Statista 2016

Städte wie Berlin profitieren von ihrem internationalen Charakter und bieten einen Lifestyle, der sich deutlich vom Alltag in Klein- und Mittelstädten unterscheidet. Durch die Verkehrsknotenpunkte, die Metropolen zudem darstellen, die Anbindung an Autobahn und Fernzüge sowie internationale Flughäfen verstärken die Wahrnehmung, mit der Welt verbunden zu sein und an einem pulsierenden Ort des Zeitgeschehens zu leben.

Agromex hat diesen Trend frühzeitig erkannt und seine Projektentwicklungen auf die neuen Anforderungen ausgerichtet.

Franz Rembold, einer der Gründer und Geschäftsführer von Agromex:

„Den steigenden Zuzug nach Berlin beobachten wir bereits seit einigen Jahren, ebenso den Wandel in der Nachfrage nach Wohnräumen. Unserer Erfahrung nach wissen immer mehr Menschen die vielen Angebote und Erleichterungen zu schätzen, die das Leben in einer Großstadt bietet. Gleichzeitig wird jedoch viel Wert auf eine angenehme und lebenswerte Wohnumgebung gelegt. Wir haben daher bei unseren Wohnimmobilien Konzepte realisiert, die bezugnehmend auf das umliegende Quartier den Bewohnern ganzheitliche Wohnkonzepte bieten. Somit schaffen wir Lebensräume, die bei aller Nähe zum Großstadtleben kleine Rückzugsorte zur Erholung und zum Ausgleich bieten.“

Vor allem Berufstätige und Familien mit kleinen Kindern schätzen das Konzept dieser modernen Wohnimmobilien. Im Berliner Bezirk Friedrichshain hat Agromex mit dem Projekt „Parkquartier“ Raum für 42 Wohnungen, einem kleinen Park und viele Gemeinschaftsräume geschaffen. Den Bewohnern stehen Wohnungen mit modernen Grundrissen, bodentiefen Fenstern und Balkonen/Terrassen zur Verfügung. Zudem bildet ein grüner Innenhof das Zentrum der Wohnanlage. Das „Parkquartier“ passt sich harmonisch in das Samariterviertel ein, das geprägt ist durch viele kleine Geschäfte, Restaurants und Cafés und vor allem bei jungen Familien beliebt ist.

Ein aktuelles Projekt von Agromex im Berliner Stadtteil Alt-Treptow greift ebenfalls die wachsende Nachfrage nach Wohnräumen in Berlin bei gleichzeitigem Interesse an einem ruhigen Wohnumfeld auf. Direkt am Spreeufer gelegen entstehen in der Fanny-Zobel-Straße zwei Wohnhochhäuser und ein Apartmenthotel. Die direkte Anbindung, sowohl an die Berliner Innenstadt als auch an Stadtautobahn, Fernbahnhöfe und in Zukunft den internationalen Flughafen BER, erfüllt die Wünsche nach Urbanität und Mobilität. Gleichzeitig bietet der Standort eine hohe Wohnqualität; die Spree sowie viele Grünflächen und Parks prägen den Stadtteil und laden zu Naherholung ein.

Der Trend zur Urbanisierung, der stetige Zuzug in Großstädte, ist verbunden mit dem Wunsch, im direkten Wohnumfeld Grünflächen und Parkanlagen vorzufinden. Davon profitieren sowohl Wohnhochhauskonzepte, die Platz für Grünflächen lassen, als auch Standorte am Rand der Berliner Innenstadt.

Alt-Treptow: Wohnen im Grünen und trotzdem zentrumsnah

- Bauprojekte in Berlin Alt-Treptow wie in der Heidelberger Straße, Kiefholzstraße oder Fanny-Zobel-Straße nehmen zu -  

Im Südosten Berlins liegt der Bezirk Alt-Treptow. Aktuell erfährt dieser Bezirk eine neue und steigende Wertschätzung bei Wohnungssuchenden. Besonders die Kombination aus guter Innenstadtanbindung und grüner Randlage trifft den Zeitgeist vieler Berliner und Neu-Berliner.

Die Folge des großen Interesses ist eine gesteigerte Bautätigkeit in Alt-Treptow. Dies lässt sich an den vielen neuen Bauprojekten ablesen, die teilweise bereits im vergangenen Jahr initiiert wurden. Die Agromex GmbH & Co. KG hat das große Potenzial des Bezirks früh erkannt und realisiert dort inzwischen drei Wohnbauprojekte, in denen Miet- und Eigentumswohnungen entstehen.

Eines der Wohnbauprojekte von Agromex in Alt-Treptow befindet sich in der Heidelberger Straße. Anfang 2017 wird der Neubau, der von der Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM) gekauft wurde, fertiggestellt. Insgesamt entstehen 159 Wohnungen und 29 Tiefgaragenstellplätze in sieben Häusern. Die Wohnungen variieren zwischen ein und vier Zimmern und sind alle mit mindestens einem Balkon oder einer Terrasse ausgestattet. Alle Wohnungen werden barrierefrei erreichbar sein, zwei Wohnungen sind rollstuhlgerecht konzipiert. Außerdem werden etwa 40 Wohnungen im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung zu Quadratmeterpreisen zwischen 6 Euro und 7,50 Euro angeboten.

Das von Agromex initiierte Wohnquartier Kiefholz mit seinen 48 Einheiten befindet sich bereits in der fortgeschrittenen Planungsphase und soll 2017 fertiggestellt werden. Dann können die zukünftigen Bewohner in lichtdurchfluteten Wohnungen und großzügigen Balkonen oder Terrassen die besondere Lage dieses Standortes genießen. Ein begrünter Innenhof lädt mit Bänken zum Verweilen ein und bietet Möglichkeit zum Austausch mit den Nachbarn. Die Zwei- bis Fünf-Zimmerwohnungen verfügen über modernste Einrichtungsstandards und besondere Details. Gemeinschaftsräume, wie etwa spezielle Kinderwagenabstellräume, dienen den Bewohnern des Wohnquartiers auch außerhalb der eigenen vier Wände.

Das größte Projekt im Bezirk Alt-Treptow plant Agromex direkt an der Spree. In der Fanny-Zobel-Straße mit Blick auf die Oberbaumbrücke und das stadtteilprägende Bildnis „Molecule Man“ entstehen auf einem 7.000 m² großen Grundstück Wohnungen und ein Apartmenthotel. Die vorhandene städtebauliche Struktur wird aufgegriffen und durch das Konzept der drei Hochhäuser weiterentwickelt. Durch die schlanke Planung der drei Hochhäuser und die großzügigen Gebäudeabstände werden eine Durchlässigkeit und eine Aufenthaltsqualität geschaffen, von welchen sowohl die Bewohner als auch die Besucher des neuen Quartiers profitieren werden. Weiterhin legt die Agromex viel Wert auf die gesamte Gestaltung der Freiflächen rund um die neu geplanten Hochhäuser. Geplant ist beispielsweise eine rund 2.000 m² große Spiel- und Grünfläche, die  öffentlich zugänglich sein wird.

Franz Rembold, Gründer und Geschäftsführer der Agromex GmbH & Co. KG:

Der Bezirk Alt-Treptow bietet einmalige Wohnmöglichkeiten mit guter Verkehrsanbindung und vielen Grünflächen in direkter Umgebung. Die Kombination aus Innenstadtnähe und Naherholung wird nach unserer Überzeugung weiterhin stark nachgefragt. Unsere Wohnimmobilien richten sich an verschiedene Altersgruppen und überzeugen mit Konzepten, die eine hohe Wohnqualität bieten.“

So baut zum Beispiel auch Stadt und Land in der Lohmühlenstraße ein Mehrfamilienhaus mit zwölf Wohnungen. Zielgruppe für die Maisonette-Wohnungen mit Mietergärten sind vor allem junge Familien, die das kulturelle Angebot im Bezirk zu schätzen wissen. Im gesamten Bezirk Treptow-Köpenick plant Stadt und Land insgesamt rund 1.000 neue Wohnungen zu bauen. Ein deutliches Indiz für die hohe Nachfrage in dieser Wohngegend. Das Wohnbauprojekt in der Lohmühlenstraße ist direkt am Landwehrkanal gelegen, offene Grundrisse der Wohnungen vermitteln eine Wohnatmosphäre wie in Lofts. Die Gebäudeplanung wurde von Anne Lampen Architekten durchgeführt. Die Fertigstellung ist noch in 2016 geplant.

Wenige Straßen weiter baut Archigon Berlin die Bouchégärten. Hier sollen über 200 neue Eigentumswohnungen entstehen. Kombiniert werden sowohl in der Bauweise als auch in der Ausstattung Qualität und innovative Technologien mit Nachhaltigkeit. Das Bauprojekt setzt dabei auf avantgardistische Fassaden. So sind die Balkone und Fensterfronten asymmetrisch angeordnet und geben dem Gebäude ein hypermodernes Äußeres. Für Türen, Parkett sowie für die Bodenbeläge der Terrassen, Balkone und Loggien wird beständiges Holz verwendet. Zur Ausstattung der Bäder werden Markenprodukte eingesetzt. Das Haus ist als KfW-Effizienzhaus 55 zertifiziert und verringert den Ressourcenverbrauch. Die Fernwärmeheizung aus umweltschonender Kraft-Wärme-Kopplung, die Dreifachverglasung der Fenster und die Gebäudedämmung runden das Nachhaltigkeitskonzept ab.

In der Nähe der S-Bahn-Station Treptower Park werden von realbest bis Ende 2016 insgesamt 14 neue Eigentumswohnungen in der Puschkinallee gebaut. Umgeben von Platanen umfasst dieses Mehrfamilienhaus drei Etagen mit Dachgeschoss, viele Fensterflächen und große Balkone. Durch die Auswahl der historischen Gestaltungselemente fügt sich das Gebäude nahtlos in die Nachbarbebauung ein. Die Wohnraumgröße ist zwischen ca. 104 m² bis ca. 192 m² mit zwei bis fünf  Zimmern wählbar. Jede Wohnung ist mit zwei Bädern ausgestattet. Zum Hauptschlafzimmer gehört eine Ankleide. Tiefgaragenstellplätze sind ebenfalls in der Planung enthalten.

Wohnhochhäuser im Trend – Bauprojekt Fanny Zobel Straße

Berlin steht vor der Herausforderung, angesichts der anhaltend hohen Zuzugszahlen neuen Wohnraum zu schaffen. Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg ermittelte für 2014 insgesamt 48.000 mehr Einwohner als 2013 und neuste Zahlen für das erste Quartal 2015 zeigen einen weiteren Bevölkerungszuwachs in Berlin von 8.700 Personen. Um möglichst effektiv und stadtplanerisch harmonisch neue Wohnungen schaffen zu können, appelliert der Stararchitekt Daniel Libeskind, sich nicht weiter nach der in Berlin gültigen Traufhöhe von 22 Metern zu richten, sondern mehr Wohnhochhäuser zu bauen. Libeskind favorisiert dafür ein Hochhauskonzept für die gesamte Stadt, anstatt vereinzelt wie am Alexanderplatz, der City West oder in Neukölln Hochhäuser zu bauen, die bis zu 175 Metern hoch sind.

Die aktuelle Studie „Wohnhochhaus Deutschland“ von Sition Property Marketing und OC&C Strategy Consultants vom August 2015 unterstützt den Vorstoß von Libeskind. 36,7% der Befürworter von Hochhäusern ist der Meinung, damit die Wohnungsknappheit begrenzen und preiswerten Lebensraum schaffen zu können.

Besonderer Bedeutung kommt dabei dem Masterplan für das Areal am Alexanderplatz zu. Hier wurden zehn 150-Meter-Türme zugelassen, wovon sich zwei bisher in der Planung befinden. Weitere Hochhausplanungen finden sich in Form von Einzelprojekten, wie der sich in Neukölln befindliche Estrel Tower (175 Meter) das Zoofenster (118 Meter), das Upper West (118 Meter) oder das sich in der Planung befindliche Wohnhochhausprojekt in Alt-Treptow an der Fanny-Zobel-Straße mit seinen zwei Wohnhochhäusern (110 bzw. 100 Metern) und einem Apartmenthotel mit einer Höhe von 64 Metern. Auch am Gleisdreieck soll in die Höhe gebaut werden. Die ersten Entwürfe zur Entwicklung der “Urbanen Mitte” sehen sieben kleinere Bürohäuser, bzw. fünf größere Bürohochhäuser vor. Die Entwürfe sollen jetzt verfeinert werden.

Berlins Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) sieht in der Realisation von Wohnhochhäusern ein geeignetes Mittel, um zusätzlichen Raum für Wohnungen und Büros zu schaffen, ohne dabei zu viel der bestehenden Grün- und Freiflächen zu bebauen. Um den Charakter der Berliner Innenstadt zu bewahren, plädiert der Stadtentwicklungssenator dafür, künftig auch verstärkt in die Höhe zu bauen.

Dass Wohnhochhäuser neuerdings wieder so viel Unterstützung finden, hängt mit einem Imagewandel zusammen. Die Berliner Stadtbaudirektorin Regula Lüscher will dieses Image zusätzlich durch attraktive Erd- bzw. Sockelgeschosse verbessern und Wohnhochhäuser städtebaulich besser einbinden. So können sich dann auch 44,8% der Befragten der Sition-Studie vorstellen, dass Wohnhochhäuser in Innenstädten entstehen.

Vorbehalte gegen Wohnhochhäuser hatten die Befragten vor allem, wenn diese direkt im eigenen Wohnumfeld errichtet würden. 41,8% sprachen sich in diesem Szenario dagegen aus. Mit Blick auf eine hybride Nutzung befürworten 48% der Befragten Gebäude, in denen gleichzeitig Lokale, Büros, Kindertagesstätten und Ärzte untergebracht sind. Ebenso können sich 47% der Befragten vorstellen, in einem Mehrgenerationen-Wohnhochhaus zu leben, wenn sie älter sind. Für die Zukunft können sich 21,3% der Teilnehmer der Sition Property Marketing und OC&C Strategy Consultants Studie vorstellen, bei einem Umzug in ein Wohnhochhaus zu ziehen.

Mietpreisbremse

Seit dem 1. Juni 2015 haben alle Bundesländer grundsätzlich die Möglichkeit, eine Mietpreisbremse einzurichten. Innerhalb ihres Landes können die Regierungen jeweils Gebiete festlegen, in denen auf Grund des angespannten Wohnungsmarktes die Mietpreisbremse gelten soll. Die Mietpreisbremse ist  zunächst bis Ende Mai 2020 gültig.

Die Mietpreisbremse gilt nach § 556f BGB nicht für Neubauten, die nach dem 1. Oktober 2014 erstmals genutzt und vermietet werden und für die erste Vermietung nach umfassender Modernisierung, sondern nur bei Abschluss eines neuen Mietvertrags in einer Bestandswohnung. Dabei darf die Miete zukünftig nicht mehr als zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Eine Ausnahme besteht laut § 556e BGB, wenn die Vormiete bereits höher als die nach § 556d zulässige ortsübliche Vergleichsmiete gewesen ist. Dann darf eine neue Miete bis zur Höhe der Vormiete vereinbart werden.

Die Vergleichsmiete ergibt sich aus dem Mietspiegel des jeweiligen Ortes. Der Mietspiegel setzt sich aus Durchschnittspreisen nicht preisgebundener Wohnungen zusammen und wird meistens von den Gemeinden selbst erstellt.

Zudem muss zwischen einfachen und qualifizierten Mietspiegeln unterschieden werden. Gemäß § 558d BGB muss ein qualifizierter Mietspiegel nach wissenschaftlichen Grundsätzen alle vier Jahre neu erstellt und alle zwei Jahre den Marktänderungen angepasst werden. Einfache Mietspiegel werden von Experten der Wohnungswirtschaft erstellt, indem Wohnungskategorien gebildet und einfachen, mittleren und guten Lagen zugeordnet werden. Ist kein Mietspiegel vorhanden, müssen Vergleichswohnungen oder Gutachten als Grundlage für die Mietpreisbremse dienen.

Berlin hat als erstes Bundesland direkt am 1. Juni 2015 die Mietpreisbremse für das gesamte Stadtgebiet eingeführt. Hamburg hat am 1. Juli 2015 die Mietpreisbremse zunächst für die gesamte Stadt eingeführt. Nach neueren Gutachten Ende des Jahres könnte die Mietpreisbremse jedoch partiell wieder aufgehoben werden, wenn dort der Wohnungsmarkt als nicht angespannt bewertet wird. Auch in Nordrhein-Westfalen gilt seit dem 1. Juli 2015 für 22 Städte des Bundeslandes die Mietpreisbremse. Darunter sind vor allem die Boom-Städte wie Köln, Düsseldorf und Bonn. Seit dem 1. August 2015 hat Bayern in 144 Kommunen ebenfalls die Mietpreisbremse eingeführt. Baden-Württemberg zog im Herbst nach. Für alle neu abgeschlossenen Mietverträge ab dem 1. November 2015 gilt in 68 Städten und Gemeinden die Mietpreisbremse. Ab dem 1. Dezember 2015 gilt die Mietpreisbremse auch in Bremen, in Bremerhaven allerdings nicht, da es dort noch genügend bezahlbaren Wohnraum gibt. Auch Schleswig-Holstein führte zum 1. Dezember 2015 in zwölf Kommunen die Mietpreisbremse ein. Ab Januar 2016 führt dann auch Brandenburg in 31 Gemeinden die Mietpreisbremse ein.

In den anderen Bundesländern läuft noch die Planung, wie die Mietpreisbremse genau umgesetzt werden soll. Rheinland-Pfalz will das Gesetz bis Ende des Jahres zumindest in Mainz, Trier und Landau umsetzen. In Hessen gibt es ebenfalls noch keine Entscheidung, aber vor allem die Stadt Frankfurt am Main hat Interesse, diese einzuführen. Thüringen wartet mit der Einführung der Verordnung noch, bis Jena und Erfurt qualifizierte Mietpreisspiegel vorgelegt haben, um die Mietpreisbremse einführen zu können. In Niedersachsen soll die Mietpreisbremse 2016 voraussichtlich in zwölf Städten und auf allen ostfriesischen Inseln eingeführt werden. Die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Saarland, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen sehen dagegen derzeit noch keinen Bedarf, eine Mietpreisbremse umzusetzen.