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Wolf Biermann machte Adresse bekannt Die Geschichte der Chausseestraße 131

Die Chausseestraße 131 in Berlin-Mitte ist nicht nur der Firmensitz der AGROMEX, sondern auch ein überaus geschichtsträchtiger Ort.

Hier hat Liedermacher Wolf Biermann 1968 in der DDR das Album mit dem bezeichnenden Titel „Wolf Biermann Chausseestraße 131“ verfasst. Ursprünglich war das markante Eckhaus in jüdischem Besitz und wurde während der Nazi-Zeit unter Zwang und unter Preis an sogenannte arische Käufer veräußert und später in der DDR verstaatlicht. Franz Rembold, Geschäftsführer der AGROMEX, hat die Erben der Eigentümer ausfindig gemacht und sorgte dafür, dass diese noch zu ihrem späten Recht kommen. In der Folge traten die Besitzer ihre Ansprüche ab.

Heute sind die Büroräume der AGROMEX hier untergebracht. Das Haus wird noch etwas auf die Sanierung warten müssen. „Wir bauen und sanieren so viel, da hat es ja auch seinen eigenen Charme, so ein Gebäude einfach einmal so stehen zu lassen“, findet Franz Rembold.

Zum Artikel: https://www.berliner-zeitung.de/berlin/wolf-biermann-machte-adresse-bekannt–die-geschichte-der-chausseestrasse-131-33303020

Immobilienkauf mit gutem Bauchgefühl

Die Nachfrage nach Berliner Wohnimmobilien bleibt ungebrochen hoch, dank vieler positiver Standortfaktoren und der aktuellen Niedrigzinsphase. Neben den reinen Fakten und kühlen Zahlen treffen viele Immobilienkäufer ihre Entscheidung auch auf Grund eines guten „Bauchgefühls“, wie eine aktuelle Studie zeigt. Die Umfrage „Immobilienbarometer“ von März 2015 von Interhyp und ImmobilienScout24 zeigte jetzt, dass es potentiellen Käufern zwar wichtig ist, eine Vorsorge für das Alter zu treffen und sie die aktuell niedrigen Zinsen dafür ausnutzen wollen. Ebenso haben Befragte der Studie aber auch das Ziel, mit dem Kauf einer Immobilie für ihre Familie ein langfristiges Zuhause zu erwerben, welches sie nach ihren eigenen Wünschen gestalten können.

In der Studie gaben 50 Prozent der Befragten an, dass der Gestaltungsspielraum, den eine Eigentumswohnung oder ein Haus bietet, Ihnen besonders wichtig sei. Im Vordergrund stand der Wunsch, der Familie ein eigenes Zuhause schaffen zu wollen und mit dem Eigentum Unabhängigkeit vom Vermieter zu erlangen. Etwa ein Drittel der Befragten sprach zudem von dem guten Gefühl, ein eigenes Dach über den Kopf zu haben und mit dem Erwerb eines Eigenheims einen langfristigen Wert vererben zu können

Für AGROMEX sind dies keine neuen Erkenntnisse. Schon vor Jahren hat man sich der Maxime verschrieben bei der Verwirklichung von Wohnprojekten stets viel Wert auf die Benutzerfreundlichkeit und höchsten Wohnkomfort zu legen.

Immobilienkäufern ist beim Kauf neben den reinen Zahlen den Wohnkomfort wichtig    © Thorben Wengert  / pixelio.de

Immobilienkäufern ist beim Kauf neben den reinen Zahlen den Wohnkomfort wichtig © Thorben Wengert / pixelio.de

AGROMEX Gründer und Geschäftsführer Franz Rembold: „Bei der Planung und Entwicklung unserer Projekte legen wir höchsten Wert auf durchdachte Wohnkonzepte. Der nachhaltige Wohnkomfort ist das Ziel unserer Bestrebungen, getreu dem Motto: Wir entwickeln Wohnungen, in denen wir selber gerne leben würden.“

Berliner Immobilienpreise steigen weiter

Die Preise für Bestandswohnungen sind in Deutschlands Metropolen insgesamt stark gestiegen. In Berlin stiegen die Preise für Immobilien zwischen 2010 und 2014 um 41 Prozent. Das ermittelte das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln in einer aktuellen Studie zum Immobilienmarkt Deutschland.

Laut dieser Studie liegen die Preise für den Kauf einer Immobilie dennoch zwischen 21 und 51 Prozent unter den Mietkosten. Damit rechnet sich der Kauf von Eigentumswohnungen in Berlin weiterhin gegenüber den Mietkosten in beliebten Innenstadtlagen.

Hausboot

Berlin bietet viele Möglichkeiten zur Erholung – auch im Innenstadtgebiet
© Michael Ottersbach / pixelio.de

Die Preissteigerungen sind laut der IW-Studie Nachholeffekte von 2008. Bis vor sieben Jahren verzeichnete der deutsche Immobilienmarkt noch stagnierende und teilweise sogar sinkende Preise. Dadurch, dass es vor allem in den Metropolen zu wenig Wohnraum für die hohe Nachfrage an Wohnimmobilien gibt, stiegen die Preise in den letzten Jahren. Um der steigenden Nachfrage nach Wohnraum zu begegnen, realisiert die AGROMEX GmbH & Co. KG zur Zeit mehrere Projekte in dem beliebten Berliner Bezirk Treptow-Köpenick. Mit der Verbindung von Wohn- und Geschäftsräumen, sowie Hotels und Parkanlagen, schaffen die Neubauten von Agromex ein Zusammenspiel der gefragten Faktoren.

Trotz der allgemein steigenden Preise auf dem Immobilienmarkt gibt IW-Studie Entwarnung mit Blick auf eine mögliche Immobilienblase. Selbst wenn die aktuell sehr niedrigen Zinsen erhöht würden, wäre nicht mit einer Preiskorrektur zu rechnen. Die Nachfrage nach Wohnraum ist stabil und nachhaltig, daher ist es äußerst unwahrscheinlich, dass sich eine Blase bilden wird.

Metropolregionen wie Berlin profitieren außerdem von dem anhaltenden Zuzug nach Deutschland. Dies steigert die Nachfrage nach Wohnimmobilien zusätzlich und verringert die Leerstände auf dem Berliner Immobilienmarkt.

Franz Rembold, Geschäftsführer von AGROMEX zu den aktuellen Immobilientrends in der Hauptstadt:  „Die Nachfrage nach Wohnraum, vor allem in beliebten Lagen innerhalb des S-Bahn-Rings, hält ungebrochen an. AGROMEX investiert seit vielen Jahren in Geschossbauten in beliebten Berliner Lagen, dabei werden von Interessenten vor allem zentrale Wohnlagen geschätzt. Bei der Entwicklung unserer Objekte achten wir auf die harmonische Integration in die bestehende Umgebung. Vor allem Grünflächen zum Entspannen sind ein wichtiges Kriterium und bieten Naherholung mitten in der Stadt.“

Immobilienstandort Berlin auch 2015 stark gefragt

Berlin bleibt weiterhin begehrter Wohnort und damit wird die Nachfrage nach Wohnimmobilien im Berliner Stadtgebiet auch 2015 weiter steigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Einschätzung des Forschungsinstituts Bulwiengesa. Danach bleiben auch im neuen Jahr vor allem Standorte in Ballungszentren und Universitätsstädten gefragt. Berlin profitiert dabei von seiner Funktion als Hauptstadt und Metropole, hinzu kommen die vielfältigen Studienangebote der Berliner Universitäten und das überzeugendende Angebot an Kultur und Freizeitmöglichkeiten.

Immobilienstandort-Berlin

Die Hauptstadt bleibt gefragt – besonders Wohnungen im Berliner Stadtgebiet sind begehrt
© Rolf Handke / pixelio.de

Vor dem Hintergrund der hohen Nachfrage und der Entwicklung der Mietpreise auf dem Berliner Immobilienmarkt, werden Eigentumswohnungen zunehmend als Alternative interessant. Bei den aktuell niedrigen Zinsen sind Eigentumswohnungen, vor allem in besonders gefragten Innenstadtlagen, eine Möglichkeit, um künftige Mietpreissteigerungen zu vermeiden. Die Preise für Eigentumswohnungen, so hat es die Deutsche Bundesbank in ihrem Bericht Ende letzten Jahres ermittelt, steigen vergleichsweise moderat an.

Bautätigkeit erhöhen

Die hohe Nachfrage nach Wohnimmobilien im Berliner Stadtgebiet kann nur nachhaltig bedient werden durch höhere Bautätigkeit. Die Genehmigung von Wohnbauprojekten und der weitere Ausbau bestehender Objekt ist somit auch eine Prämisse Berliner Politik.

Franz Rembold, Gründer und Geschäftsführer AGROMEX: „Berlin ist eine wundervolle und lebenswerte Metropole und gewinnt sogar noch an Lebensqualität. Durch die Berliner Geschichte und den Wandel der industriellen Produktion gibt es in Berlin noch eine Vielzahl von potentiellen Baugrundstücken für Wohnbauprojekte. Der Berliner Senat, zusammen mit dem Liegenschaftsfonds, verfolgt in dieser Hinsicht eine nachhaltige Strategie und achtet auf die harmonische Weiterentwicklung bestehender Stadtquartiere.“

 

Wohnhochhäuser europaweit im Trend

Wohnhochhäuser europaweit im Trend

Dem weitverbreiteten Phänomen der Bevölkerungskonzentration in Großstädten folgt die architektonische Fokussierung auf Wohnhochhäuser. Neben Vorteilen logistischer Natur und einer exzellenten Raumnutzung – dieser Aspekt ist mit Blick auf knapp werdende Bauflächen in zentralen Innenstadtlagen zunehmend entscheidend – überzeugen Wohnhochhäuser mit oftmals spektakulären Ausblicken. Doch auch der Blick auf die Gebäude selbst entscheidet über die Akzeptanz eines Hochhauses. Seit 2004 prämieren der Internationale Hochhauswettbewerb der Stadt Frankfurt am Main, das dortige Deutschen Architekturmuseum und mit der Unterstützung der Deka-Bank herausragende Hochhäuser.

Diesjähriger Preisträger ist das Wohnhochhaus „Bosco Verticale“ des italienischen Architekten Stefano Boeri. Die Jury ließ sich von einem schlanken Hochhauskonzept überzeugen, das vor allem wegen seiner extravaganten Begrünung in Erinnerung bleibt.

Das von AGROMEX geplante Hochhausensemble an der Spree © Pysall Architekten

Das von AGROMEX geplante Hochhausensemble an der Spree
© Pysall Architekten

Auch die weiteren nominierten Objekte, das OMA-Büro in Rotterdam, das Hochhaus des Franzosen Jean Nouvel in Sydney und das Bürohausensemble des Architekten Steven Holl im chinesischen Chengdu überzeugten durch innovative Konzepte.

Hochhausprojekte in Berlin

 Auch für den Berliner Standort sind beeindruckende Hochhäuser in Planung. So plant der amerikanische Investor HINES am Alexanderplatz einen Hochhausturm für die kombinierte geschäftliche Nutzung sowie Wohnräume. Und direkt an der Spree plant AGROMEX mit dem Hochhausensemble „Hotel und Wohnen an der Spree“ drei elegante Gebäude. Zwei Wohnhochhäuser und ein Hotelhochbau wurden nach den Gewinnerentwürfen eines internationalen Architekturwettbewerbs geplant.

 

Berlin auf Immobilienmesse EXPO REAL gefragt

Berlin auf Immobilienmesse EXPO REAL gefragt

Auf der diesjährigen Immobilienmesse EXPO REAL in München, der größten Immobilienmesse Europas, stand die Hauptstadt wieder einmal im Zentrum des Interesses. Die Präsenz allein war schon ein Statement, mit 700 Quadratmetern war der Stand von Berlin-Brandenburg der größte Messestand. Noch stärker fiel jedoch das Interesse der Besucher aus. Die Stimmung unter den Investoren war dementsprechend gut.

Berlin kann inzwischen wieder mit positiven Zahlen beeindrucken. Über 10.000 neue Wohnungen werden 2014 fertiggestellt. Und zunehmend bestimmen Hochhäuser die zukünftige Stadtplanung. Ein Ausdruck dieses Trends ist das aktuell diskutierte Projekt „Upper West“, das mit einer geplanten Höhe von 118 Metern und direkt gegenüber der Gedächtniskirche gelegen, den Charakter der Berliner City West prägen würde.

berliner gedächtniskirche

Berliner Gedächtniskirche
© Dr. Stephan Barth / pixelio.de

AGROMEX Gründer und Geschäftsführer Franz Rembold:

„Berlin ist für Investoren aktuell sicherlich einer der spannendsten Orte Europas. Die Nachfrage ist immens, neue Projekte entwickeln sich rasant und mit zunehmend mutigeren architektonischen Konzepten wird das Berliner Stadtbild immer moderner. Bei aller Innovation verfolgen wir dabei stets den Ansatz, bestehende Stadtteile harmonisch zu ergänzen und konnten dies in der Vergangenheit bei vielen Projekten erfolgreich umsetzen.“

Schwerpunkte des aktuellen Trends moderner Wohnkonzepte der Hauptstadt sind längst nicht mehr nur die bekannten Stadtzentren am Zoologischen Garten und dem Alexanderplatz. Auch in kleineren Mikrozentren wird äußerst innovativ und zunehmend in die Höhe gebaut. Unter dem Schlagwort „vertikale Kieze“ zum Beispiel entwickeln Architekten Konzepte, die neben Wohnräumen auch Gärten in Hochhäusern einplanen. Die Machbarkeit solcher Konzeptstudien ist naturgemäß schwierig, zeigt aber, wohin die Entwicklung der Innenstädte von morgen gehen könnte.

Berlin im Aufschwung

Berlin erlebte im letzten Jahr eine derart positive Entwicklung auf dem Immobilienmarkt, dass sie beinahe an die starke Nachfrage früherer Jahre heranreichte. Für das Jahr 2014 gehen Experten von einer Fortsetzung dieser Entwicklung aus. So rechnen die beiden großen Verbände der Bauwirtschaft mit einem Wachstum von 3.5 Prozent im Jahr 2014. Dies erklärten die Präsidenten des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Prof. Dr.-Ing. E.h. Thomas Bauer und Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein, anlässlich der gemeinsamen Pressekonferenz zum Jahres¬auftakt am 22. Januar in Berlin.

Schon 2013 konnte ein Plus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erreicht werden. Begünstigt durch die hohe Nachfrage und niedrige Bauzinsen rechnen die Bauverbände mit 250.000 Wohnungen die 2014 bundesweit gebaut werden.

Für den Standort Berlin bedeutet die steigende Bautätigkeit auch eine Beruhigung für die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt. Durch die hohe Attraktivität der Hauptstadt und die daraus resultierende starke Nachfrage aus dem In- und Ausland, stiegen die Preise für Berliner Wohnungen seit 2008 um 35 Prozent. Durch gemeinsame Anstrengung sowohl öffentlicher Wohnungsbaugesellschaften als auch privater Bauherren sollen nun jährlich 12.000 neue Wohnungen in Berlin entstehen. Der Anteil der Privatwirtschaft wird dabei laut dem Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) auf 7.000 Wohnungen beziffert. Diese Leistung der privaten Investoren ergänzt die Pläne des Berliner Senats. So sind von staatlicher Seite für die laufende Legislaturperiode jährlich 6.000 Wohnungen geplant.

Franz Rembold, Gründer der Agromex GmbH & Co. KG: „Die AGROMEX will sich an diesem Ausbau von Berliner Wohnungen in den nächsten Jahren nach unseren Möglichkeiten beteiligen. So ist bis 2016 die Fertigstellung von 450 neuen Wohnräumen geplant. Dabei bleiben wir unserer Strategie treu, mit Objekten verschiedener Größe und an verschiedenen Standorten zu einem möglichst breiten Angebot an Immobilien beizutragen.“

Die steigende Nachfrage nach Berliner Wohnraum wird sich mittelfristig nicht vermeiden lassen und ist auch ein Indiz für gelungene Entwicklung des Berliner Standortes. Sowohl von jungen Studierenden, Arbeitnehmern und Unternehmern, als auch Familien und Senioren wird die Hauptstadt geschätzt. Diese breite und substanzielle Nachfrage zu bedienen und angemessene Wohnungen für unterschiedliche Ansprüche bereitzustellen ist Aufgabe aller am Immobilienmarkt wirkenden Anbieter. Es ist daher zu begrüßen, dass steigende staatliche Wohnungsbauaktivitäten Objekte realisieren, die unter rein unternehmerischen Kriterien nicht möglich wären. Nur mit einer gemeinsamen und steigenden Bautätigkeit wird die große Nachfrage nach Wohnungen am Berliner Standort zu befriedigen sein.

Agromex vorbildlich in der Energieffizienz

Der ökologische Umgang mit unserer Natur und der ressourcenschonende Einsatz von Energie gehören mittlerweile zu den unabdingbaren Kriterien für die erfolgreiche Tätigkeit in der Immobilienwirtschaft. Insbesondere im Bereich der Stadtentwicklung legen Immobilienunternehmen bei der Umsetzung und Realisierung ihrer Projekte zunehmend Wert auf energieeffiziente Maßnahmen und ökologische Aspekte. Zu Ihnen gehört auch der Berliner Bauträger und Projektentwickler Agromex. Mit den beiden Projekten „Haus Vilona“ im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg und dem „Hafenquartier Mitte“ in Berlin-Mitte hat das Unternehmen mehrere Stadthäuser realisiert, deren Energiekonzept vorbildlich ist… mehr

Franz Rembold sieht in Hauptstadt keine Anzeichen für überhitzten Markt

Die Marktpreise für Eigentumswohnungen sind in den deutschen Metropolen in den vergangenen zwölf Monaten um bis zu 20 Prozent gestiegen. Die Mieten haben sich im gleichen Zeitraum lediglich um sieben Prozent erhöht. Einige Marktbeobachter bewerten die zu erwartenden Renditen als zu niedrig und warnen vor einer vermeintlichen Immobilienblase. Zumindest für die deutsche Hauptstadt gibt der Berliner Bauträger und Projektentwickler Agromex GmbH & Co. KG nun Entwarnung: „Es gibt keine Anzeichen für eine Überhitzung des Berliner Immobilienmarktes – ganz im Gegenteil“, erklärt Franz Rembold, Geschäftsführer der Agromex. „Die standortspezifischen Gegebenheiten weisen eher auf ein nachhaltiges Wachstum in den nächsten vier bis fünf Jahren hin. Und auch mittel- bis langfristig bleibt der Berliner Immobilienmarkt ein erstklassiger Investitionsstandort für risikoscheue Anleger.“

Fortlaufendes Wachstum

Immobilienexperte Rembold verweist insbesondere auf die fundamentalen Rahmenbedingungen der deutschen Hauptstadt. So kamen im letzten Jahr rund 40.000 neue Einwohner nach Berlin: Ein Trend, der sich laut einer Studie der Investitionsbank Berlin voraussichtlich bis 2030 fortsetzten wird. In diesem Zeitraum wird sich die Anzahl der Neuberliner auf insgesamt 250.000 zusätzliche Einwohner summieren – das entspricht in etwa der Bevölkerung eines ganzen Stadtbezirks. Und dieser Wohnraum muss erst noch entstehen: „Im letzten Jahr wurden in Berlin nur 3.500 neue Wohnungen übergeben, die dieser hohen Nachfrage nicht gerecht werden. Dementsprechend werden die Preise zumindest mittelfristig weiter steigen“, prognostiziert Rembold.

Keine Kreditblase

Auch der heimische Finanzmarkt deute nicht auf das Entstehen einer Immobilienblase: „In Deutschland gibt es keinerlei Hinweise auf eine für Preisblasen charakteristische explosive Kreditvergabe“, beruhigt Rembold. Vielmehr sei die Anzahl vergebenen Hypothekenkredite laut dem Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in den vergangenen zehn Jahren praktisch unverändert geblieben.

Zudem sei ein großer Teil der Interessenten nur sekundär an hohen Renditen interessiert: „Insbesondere Eigennutzer veranlasst die aktuelle Kombination aus extrem günstigem Baugeld und langfristig steigenden Mieten zum Kauf eines neuen Eigenheims“, analysiert Rembold. „Die ungebrochene Nachfrage nach gehobenem Wohnraum in Berlin zeigt auch die aktuelle Unterversorgung im hochpreisigen Segment – hier sind die Wohnungen mittlerweile nahezu ausverkauft.“

Warnung vor Euphorie

Dennoch rät Rembold insbesondere unerfahrenen Erstkäufern davon ab, unüberlegt in den Immobilienmarkt einzusteigen: „Eine Eigentumswohnung oder ein Haus sind niemals Selbstläufer und leider gibt es auch in der Immobilienbranche einige schwarze Schafe, die minderwertige Werte zu überhöhten Preisen anbieten“, erklärt Rembold. Dabei spielten emotionale und psychologische Faktoren eine große Rolle. So würden sich viele Käufer insbesondere im Frühjahr und Sommer für Wassergrundstücke interessieren. „Dabei sollten Interessenten aber bedenken, dass Berlin zum Glück über sehr viele interessante Wasserlagen verfügt. Vor einer definitiven Entscheidung sollten potenzielle Käufer deshalb unbedingt mehrere gleichwertige Angebote in unterschiedlichen Lagen miteinander vergleichen“, so Rembold.

 

Günstige Investitionsbedingungen

Risikoscheuen Käufern empfiehlt Rembold häufig eine konservative Anlagestrategie: „Moderne Neubauten in bester Lage sind insbesondere wertbeständig und bieten beste Renditechancen für Investoren und den höchsten Wohnkomfort für Eigennutzer.“

Die zukünftige Marktentwicklung bewertet der langjährige Projektentwickler optimistisch: „Berlin ist und bleibt eine der günstigsten Hauptstädte Europas. Damit sind die aktuellen Preissteigerungen lediglich eine Anpassung an das europäische Preisniveau“, resümiert Rembold. „Es wird noch Jahre dauern bis Berlin das Preisniveau von Hamburg oder München erreicht hat. Da gibt es bei den Immobilienpreisen noch sehr viel Potenzial nach oben.“

Verhaltener Mietanstieg in Berlin

Die Mietpreise in Berlin sind im vergangenen Jahr deutlich zurückhaltender gewachsen als in den Jahren zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt der Immobilienverband Deutschland (IVD) in einer aktuellen Studie. Danach haben sich 2012 die Mietpreise für Wohnungen in Standardlagen beim Abschluss von neuen Verträgen durchschnittlich von 6,70 Euro auf 6,90 Euro pro Quadratmeter erhöht – ein Anstieg von 3 Prozent. In besseren Lagen haben sich Wohnungen bei Neuvermietungen hingegen von 8,20 Euro auf 8,40 Euro pro Quadratmeter verteuert. Laut IVD sind die Mieten in beiden Lagen im Jahr zuvor noch um jeweils 8 Prozent gestiegen.

653178_web_R_B_by_Dieter Schütz_pixelio.deNachholeffekt schwächt sich ab

Als Hauptursache für den verlangsamten Mietanstieg sieht der IVD in der aktuell anziehenden Neubautätigkeit. In Westen Berlins waren die Mieten aufgrund eines Baubooms Mitte der 90er Jahre bis 1998 gesunken, dann 5 Jahre stagniert und danach seit 2003 kontinuierlich gestiegen. Die aktuelle positive Entwicklung sei aber durch politisches Eingreifen gefährdet, erklärte Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des IVD. Kappungsgrenzen bei Neuvermietungen, die zum Teil von der Politik gefordert werden, würden zu einer Verknappung von Wohnraum und damit keine Stabilität, sondern ein noch stärkerer Anstieg der Wohnkosten zur Folge haben.

IVD lehnt Mietpreisbremse ab

Staatlich verordnete Mietpreisbremse lehnt der IVD ab. Als Alternative forderte Schick das Land Berlin dazu auf, Bauland günstiger als bisher zu verkaufen und die Vergabe an Auflagen für die Miethöhe zu binden. Auch einen Wiedereinstieg in den sozialen Wohnungsbau lehnte der IVD ab.

 

Foto: © Dieter Schütz; pixelio.de