Statussymbol Wohnung: Lage schlägt Größe

Die persönliche Wohnsituation ist von jeher ein Statussymbol. Ein ganz entscheidender Faktor dabei war immer die reine Größe der Wohnung. Stehen einem Bewohner viele Quadratmeter zur Verfügung, ist das für viele gleichbedeutend mit einem hohen sozialen Status. Doch wie viel Platz braucht ein Mensch überhaupt? Aktuell liegt die durchschnittliche Quadratmeterzahl pro Einwohner in Deutschland bei 46,5 qm. Gerade in den angesagten Bezirken in Berlin findet jedoch eine hohe Verdichtung statt, Wohnraum ist begehrt und für viele nicht mehr ohne weiteres bezahlbar, so dass andere Kriterien einer Wohnung in den Vordergrund treten: die Lage, die Ausstattung und die smarte Nutzung der vorhandenen Flächen.

Franz Rembold, Geschäftsführer der Berliner Immobilienentwicklers Agromex ist sicher, dass sich diese Entwicklung weiter verfestigen wird. „Wenn sich der Preis einer Wohnung – ganz gleich, ob Miete oder Kauf – in erster Linie aus der Quadratmeterzahl errechnet und für viele Menschen die zentrale Lage ein entscheidendes Kriterium ist, dann wird das dazu führen, dass Wohnungen in Innenstadtlagen immer weniger Grundfläche haben werden. Was aber dramatischer klingt als es ist, denn durch intelligente Konzepte bieten sich Möglichkeiten, Wohnungen so zu gestalten, dass diese auch mit vergleichsweise wenigen Quadratmetern hohen Ansprüchen standhalten können.“

Besonders junge Menschen definieren das Konzept „Luxuswohnen“ heutzutage anders. Wichtig ist für viele, dass die weichen Faktoren stimmen. Eine Wohnung sollte funktional und originell sein und dem Bewohner das Gefühl von Individualität geben. In Metropolen wie Berlin definieren sich die Menschen sehr stark darüber, wo sie wohnen. Man fühlt sich einem Kiez, einer Umgebung, zugehörig und will ein Teil davon sein. Besonders das Wohnen in zentralen urbanen Lagen im Innenstadtring ist für viele äußerst prestigeträchtig. Lage schlägt Quadratmeterzahl!

„Es ist eine ganz logische Konsequenz von Wohnraummangel in Innenstadtlagen, dass die vorhandenen Flächen intelligent genutzt werden – ganz im Sinne des Smart Livings“, sagt Franz Rembold: „Als Immobilienentwickler legen wir großen Wert darauf, Wohnungen mit Grundrissen zu entwickeln, die dem Bewohner die Möglichkeit geben, maximalen Nutzen aus der Wohnfläche zu ziehen.“

Der Bewohner hat dadurch viel Spielraum für Kreativität und kann seine Wohnung individuell gestalten. So können Möbel flexibel eingesetzt werden, große Fenster lassen Räume größer wirken und durch das Spiel mit Licht lassen sich beeindruckende Ergebnisse erzielen.

Grundsätzlich gibt es für einen kleinen Wohnraum zwei Regeln: Ordnung halten und das Motto „Weniger ist mehr.“ Das bedeutet den Wohnraum nicht zu voll stellen und Unnötiges und Kleinkram zu verstauen. Wenn die Wohnung über einen smarten Grundriss verfügt und der Bewohner diesen kreativ nutzt, steht dem stilvollen Wohnen mitten in der Stadt nichts im Weg.

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