Wohnhochhäuser prägen moderne Metropolen – Berlin liegt im Trend

Den europäischen Großstädten ist eines gemein: immer mehr Menschen zieht es in die Metropolen.  Dort werden daher dringend zusätzliche Wohnungen benötigt, die auf den begrenzt zur Verfügung stehenden Freiflächen geschaffen werden müssen. In dieser Situation bieten sich Wohnhochhäuser geradezu an. Auf geringer Baufläche können durch die vertikale Bauweise viele Wohnungen entstehen – so werden Flächen in der Innenstadt effizient genutzt und es bleibt Raum für andere Nutzungen wie beispielsweise Grünflächen zur Naherholungszwecken in der Stadt.

Der Reiz vom urbanen Wohnen

Neben stadtplanerischen Gründen gibt es weitere Argumente für Wohnhochhäuser. Die Lage und die Wohnqualität sprechen immer mehr Menschen an. Die Nähe zum Zentrum der Großstadt und das urbane Lebensgefühl werden zunehmend nachgefragt. Dabei haben moderne Wohnhochhäuser nichts mehr gemeinsam mit den Hochhaussiedlungen am Rande  der Stadt, die in den 1960ern und 1970ern entstanden. Neue Wohnhochhäuser werden in attraktiven Innenstadtlagen errichtet, sind mit modernen Grundrissen geplant und überzeugen durch Highlights wie bodentiefe Fenster und natürliche Materialien. Die Bewohner von modernen Wohnhochhäusern profitieren neben dem beeindruckenden Ausblick auf die unter ihnen liegende Großstadt vom Wohnkomfort auf höchstem Niveau. Das Charakteristische der Wohnhochhäuser – ihre sprichwörtliche Höhe – bestimmt somit die Wahrnehmung von innen wie von außen.

Wohnhochhäuser als Wahrzeichen der Stadtteile

In Metropolen bestimmen Hochhäuser die Skyline und prägen damit oftmals das Image einer Stadt, werden gleichfalls zum Markenkern. Architektonisch beindruckend sind sie allein durch ihre Größe, doch moderne Wohnhochhäuser überzeugen auch durch innovative Stilelemente.. Somit besitzen Wohnhochhäuser immer einen starken Einfluss auf die Gestaltung des Quartiers in dem sie entstehen und entwickeln diesen Stadtteil-Charakter weiter.

Franz Rembold, Gründer und Geschäftsführer von Agromex:

„Wohnhochhäuser sind der manifestierte Ausdruck einer modernen, urbanen Lebensform. Zentrale Wohnlagen in Metropolen werden immer stärker nachgefragt und diese große Nachfrage verlangt nach innovativen Lösungen. Neben ganz praktischen Gründen – wie kurzen Wegen zur Arbeit und den vielfältigen Einkaufs-, Freizeit- und Kulturangeboten einer Großstadt – spricht die Interessenten das Lebensgefühl an, zentral in einer Großstadt zu wohnen. Moderne Wohnhochhäuser bieten all dies.“

Die mit Abstand meisten Wohnhochhäuser in Deutschland entstehen an den Standorten Berlin und Frankfurt. Die teuersten entstehen in Hamburg. Der Quadratmeterpreis für Hochhauswohnungen in der 110 Meter hohen Elbphilharmonie liegt im Schnitt bei 25.000 Euro.

Das höchste Wohnhochhaus Deutschlands wird seit Februar 2016 in Frankfurt gebaut. Das Projekt mit dem Namen „Grand Tower“ wird insgesamt 47 Stockwerke umfassen und rund 400 Wohnungen Platz bieten. Auf 172 Metern ist eine Aussichtsplattform geplant, die sicherlich einen atemberaubenden Blick über das Frankfurter Bankenviertel und darüber hinaus bieten wird.

In Berlin plant die Agromex im Bezirk Alt-Treptow ein Wohnhochhausensemble an der Fanny-Zobel-Straße direkt an der Spree. Zwei Wohnhochhäuser mit einer Höhe von 100 m bzw. 110 m werden insgesamt ca. 220 Wohnungen umfassen. In einem benachbarten dritten Turm entsteht ein Apartmenthotel, das das Ensemble vervollständigt und ein Restaurant enthalten wird.

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