Eigentumswohnungen und Mietwohnungen weiter stark gefragt

In den kommenden 15 Jahren werden Eigentumswohnungen eine deutlich höhere Nachfrage haben als bisher. Schon jetzt verzeichnen Eigentumswohnungen, welche selbst genutzt werden, einen Flächenzuwachs von 1,5 Prozent, wie das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in ihrer Wohnungsmarktprognose für 2030 festgestellt hat. Eine aktuelle Themenreihe des Handelsblatts untersucht auf der Grundlage dieser Zahlen die neuen Trendviertel der Bundesrepublik. Wenig überraschend landet auch die Hauptstadt wieder auf den vorderen Plätzen. In Berliner Innenstadtlagen sind weiterhin sowohl Eigentumswohnungen als auch Mietwohnen stark gefragt.

Niedrige Zinsen steigern Nachfrage nach Eigentumswohnungen

Erwartet wird laut der BBSR-Studie, dass vom Nachfragezuwachs besonders der Markt für Eigentumswohnungen profitieren wird. Hier sind Steigerungen von 16,2 Prozent prognostiziert. Die Nachfrage nach Mietwohnungen wird weniger stark steigen und bis 2030 stabil auf dem aktuell hohen Niveau bleiben.

Wohnimmobilien Berlin

Wohnimmobilien in der Berliner Innenstadt bleiben stark nachgefragt
© Rolf Handke / pixelio.de

Für die Politik bedeuten diese Prognosen, dass im Bereich Wohnungsneubau eine stärkere Investition erfolgen muss, sodass Bau- und Erwerbskosten gesenkt werden können.

Franz Rembold, Gründer und Geschäftsführer von Agromex: „Die BBSR-Studie bestätigt unsere Einschätzung wonach der Wohnimmobiliensektor in Berlin noch kräftiges Wachstumspotenzial hat. Begünstigt durch die aktuell niedrigen Zinsen nimmt vor allem die Nachfrage nach Eigentumswohnungen zu, aber auch Mietwohnungen bleiben stark nachgefragt. Wir verfolgen daher seit langem eine Doppelstrategie und stellen sowohl Eigentumswohngen als auch Mietwohnungen fertig.“

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