Wohnhochhäuser europaweit im Trend

Wohnhochhäuser europaweit im Trend

Dem weitverbreiteten Phänomen der Bevölkerungskonzentration in Großstädten folgt die architektonische Fokussierung auf Wohnhochhäuser. Neben Vorteilen logistischer Natur und einer exzellenten Raumnutzung – dieser Aspekt ist mit Blick auf knapp werdende Bauflächen in zentralen Innenstadtlagen zunehmend entscheidend – überzeugen Wohnhochhäuser mit oftmals spektakulären Ausblicken. Doch auch der Blick auf die Gebäude selbst entscheidet über die Akzeptanz eines Hochhauses. Seit 2004 prämieren der Internationale Hochhauswettbewerb der Stadt Frankfurt am Main, das dortige Deutschen Architekturmuseum und mit der Unterstützung der Deka-Bank herausragende Hochhäuser.

Diesjähriger Preisträger ist das Wohnhochhaus „Bosco Verticale“ des italienischen Architekten Stefano Boeri. Die Jury ließ sich von einem schlanken Hochhauskonzept überzeugen, das vor allem wegen seiner extravaganten Begrünung in Erinnerung bleibt.

Das von AGROMEX geplante Hochhausensemble an der Spree © Pysall Architekten

Das von AGROMEX geplante Hochhausensemble an der Spree
© Pysall Architekten

Auch die weiteren nominierten Objekte, das OMA-Büro in Rotterdam, das Hochhaus des Franzosen Jean Nouvel in Sydney und das Bürohausensemble des Architekten Steven Holl im chinesischen Chengdu überzeugten durch innovative Konzepte.

Hochhausprojekte in Berlin

 Auch für den Berliner Standort sind beeindruckende Hochhäuser in Planung. So plant der amerikanische Investor HINES am Alexanderplatz einen Hochhausturm für die kombinierte geschäftliche Nutzung sowie Wohnräume. Und direkt an der Spree plant AGROMEX mit dem Hochhausensemble „Hotel und Wohnen an der Spree“ drei elegante Gebäude. Zwei Wohnhochhäuser und ein Hotelhochbau wurden nach den Gewinnerentwürfen eines internationalen Architekturwettbewerbs geplant.

 

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