Berlin im Aufschwung

Berlin erlebte im letzten Jahr eine derart positive Entwicklung auf dem Immobilienmarkt, dass sie beinahe an die starke Nachfrage früherer Jahre heranreichte. Für das Jahr 2014 gehen Experten von einer Fortsetzung dieser Entwicklung aus. So rechnen die beiden großen Verbände der Bauwirtschaft mit einem Wachstum von 3.5 Prozent im Jahr 2014. Dies erklärten die Präsidenten des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Prof. Dr.-Ing. E.h. Thomas Bauer und Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein, anlässlich der gemeinsamen Pressekonferenz zum Jahres¬auftakt am 22. Januar in Berlin.

Schon 2013 konnte ein Plus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erreicht werden. Begünstigt durch die hohe Nachfrage und niedrige Bauzinsen rechnen die Bauverbände mit 250.000 Wohnungen die 2014 bundesweit gebaut werden.

Für den Standort Berlin bedeutet die steigende Bautätigkeit auch eine Beruhigung für die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt. Durch die hohe Attraktivität der Hauptstadt und die daraus resultierende starke Nachfrage aus dem In- und Ausland, stiegen die Preise für Berliner Wohnungen seit 2008 um 35 Prozent. Durch gemeinsame Anstrengung sowohl öffentlicher Wohnungsbaugesellschaften als auch privater Bauherren sollen nun jährlich 12.000 neue Wohnungen in Berlin entstehen. Der Anteil der Privatwirtschaft wird dabei laut dem Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) auf 7.000 Wohnungen beziffert. Diese Leistung der privaten Investoren ergänzt die Pläne des Berliner Senats. So sind von staatlicher Seite für die laufende Legislaturperiode jährlich 6.000 Wohnungen geplant.

Franz Rembold, Gründer der Agromex GmbH & Co. KG: „Die AGROMEX will sich an diesem Ausbau von Berliner Wohnungen in den nächsten Jahren nach unseren Möglichkeiten beteiligen. So ist bis 2016 die Fertigstellung von 450 neuen Wohnräumen geplant. Dabei bleiben wir unserer Strategie treu, mit Objekten verschiedener Größe und an verschiedenen Standorten zu einem möglichst breiten Angebot an Immobilien beizutragen.“

Die steigende Nachfrage nach Berliner Wohnraum wird sich mittelfristig nicht vermeiden lassen und ist auch ein Indiz für gelungene Entwicklung des Berliner Standortes. Sowohl von jungen Studierenden, Arbeitnehmern und Unternehmern, als auch Familien und Senioren wird die Hauptstadt geschätzt. Diese breite und substanzielle Nachfrage zu bedienen und angemessene Wohnungen für unterschiedliche Ansprüche bereitzustellen ist Aufgabe aller am Immobilienmarkt wirkenden Anbieter. Es ist daher zu begrüßen, dass steigende staatliche Wohnungsbauaktivitäten Objekte realisieren, die unter rein unternehmerischen Kriterien nicht möglich wären. Nur mit einer gemeinsamen und steigenden Bautätigkeit wird die große Nachfrage nach Wohnungen am Berliner Standort zu befriedigen sein.

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